SCHULHUND-HOF
SCHULHUND-HOF

Die Vorfreude auf Ronja war riesengroß

 

Der Einsatz eines Schulhundes muss sehr gut vorbereitet sein. So hatte ich vor Beginn des Projektes einiges an Organisatorischem zu erledigen. Das Wichtigste aber war es natürlich, die Kinder auf Ronja einzustimmen. Die damaligen Zweitklässler erfuhren durch das Sicherheitstraining "Beißt der?", wie man sich Hunden gegenüber verhalten muss, damit es zu keinen Missverständnissen kommt.

 

Alle anderen Kinder, die in das Projekt involviert waren, erlernten erst einmal theoretisch den richtigen Umgang mit Hunden. In Rollenspielen hatten sie dann die Möglichkeit am eigenen Leib zu spüren, wie sich ein Hund z. B. fühlt, wenn ihn mehrere Kinder gleichzeitig streicheln oder rufen. Außerdem konnten sie sich in die Lage versetzen, wie es ist, wenn ein Hund beim Schlafen gestört wird oder wenn er Lärm ausgesetzt ist. Schnell war ihnen klar, dass das kein Hund möchte. Aus diesem Grund wurden Regeln erarbeitet, damit sich Ronja und auch andere Hunde in der Nähe der Kinder wohlfühlen können. Diese Regeln hängen nun an Plakaten im Schulhaus, damit sie niemand vergisst.

 

Ebenso stellte sich heraus, dass ein paar Kinder schon schlechte Erfahrungen mit Hunden gemacht hatten und deshalb ein wenig ängstlich waren. Auf diese Kinder wurde besonders Rücksicht genommen und sie wurden sehr behutsam mit Ronja vertraut gemacht. Mittlerweile sind gerade diese Kinder sehr glücklich, dass wir einen Schulhund wie Ronja haben! Durch Ronja konnten sie ihre Ängste abbauen und wissen jetzt, wie sie sich auch fremden Hunden gegenüber verhalten sollen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 

 

 

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© Katja Köcher 2019